BSV geht als bester Aufsteiger in die Winterpause!

Sonntag, 25.11.2018. Letztes Spiel im Aufstiegsjahr 2018. Ein tolles und erfolgreiches Jahr geht für den BSV Weißenthurm 1911 e.V. zu Ende. Nachdem der Verein mit der 1. Senioren – Mannschaft nach einigen Jahren wieder zurück in die B-Klasse aufsteigen konnte und der Verein auch wieder eine erfolgreiche A-Jugend auf die Beine gestellt bekam, musste die #Erste zum Abschluss noch bei Mitaufsteiger Rübenach II antreten.
Das Ziel war klar, definitv Punkten und als bester Aufsteiger in die Winterpause gehen. Die Partie begann denkbar ungünstig, als ein BSV Akteur in der 11. Minute nach Provaktion durch den Rübenacher Spieler die Nerven verlor und den Gegner schubste. Dieser fiel auf clevere Art direkt zu Boden und nahm diese Gelegenheit dankbar an.
Für Schiedsrichter Dieter Schwarze, gab es leider keine andere Möglichkeit als die rote Karte gegen den BSV zu zücken. Im Anschluss war der vorgenomme Plan erstmal dahin. Die Mannschaft brauchte eine Minuten um sich auf die neue Situation einzustellen, arbeitete sich dann aber wieder zurück in das Spiel. In Halbzeit eins konnte man so, jegliche Offensivbemühungen der heimischen Rübenacher Reserve zu Nichte machen und selbst ein ums andere Mal für Gefahr im Gästestrafraum sorgen. Allerdings ging es trotzdem mit 0:0 in die Halbzeit.
Wieder aus der Kabine kommend, nahm sich das Team vom Thur viel vor. Die Mannschaft deren Kader heute fast nur U23-Spieler umfasste, wollte in den letzten 45. Minuten dieses Spieljahres nochmal alles investieren.
Es war klar, hier müssen einige Jungs über ihre Schmerzgrenze gehen um etwas mitzunehmen. Anpfiff Halbzei zwei, selbes Bild. Die Rübenacher versuchten über Außen zum Erfolg zu kommen, scheiterten aber immer wieder an der im Moment starken Verteidigung um Dominik Nekrep und Arton Bajrami, welche in den letzten Woche kaum Torgelegenheiten zugelassen haben. Nach knapp 60 gespielten Minuten stand erneut der Schiedsrichter im Mittelpunkt. Im Weißenthurmer Strafraum kann ein Ball nicht konsequent geklärt werden, der dann bei Gegner landet, von wo er auf einen klar im Abseits stehenden Rübenacher Akteur gespielt wird, was der Schiedsrichter aber völlig übersah. In Folge dieser Aktion, konnten die Rübenacher nur durch ein Foul gestoppt werden. Der Schiedsrichter entschied dann wiederrum auf Elfmeter für den Gastgeber.
Die Jungs fühlten sich an das Hinspiel erinnert, indem auch ein Elfmeter für Rübenach schließlich die Entscheidung brachte. Dieses Mal sollte es aber anders sein. Der Gefoulte Sandro Israel trat selbst an und scheiterte am Weißenthurmer Schlussmann Chris Meyer, der den Ball sogar festhalten konnte. Diese Situation war nochmal wie ein Weckruf für die Thurer Kicker, die Mannschaft agierte mutiger und aggressiver und kaufte den Rübenachern immer mehr den Schneid ab.
In den letzten 20 Minuten spielte man sich dann zahlreiche teils sehr gute Gelegenheiten heraus, die allesamt ungenutzt blieben, sodass der Schiedsrichter am Ende beim Stand von 0:0 die Partie beendete und die Mannschaften in die Winterpause schickte.
Trainer Stefan Reick äußerte sich nach dem Spiel: “Wenn ich das gesamte Spiel sehe, geht das Unentschieden in Ordnung. Hier war zwar durchaus mehr drin, aber man kann ja nicht immer Glück haben und in den letzten Minuten den Siegtreffer erzielen. Ich gehe aber davon aus das wir mit gleicher Spielerzahl und ohne diese rote Karte hier 3 Punkte mitgenommen hätten. Das Minimalziel haben meine Jungs erreicht, daher gehe ich zufrieden in die fußballfreie Zeit. Leider hat der Unparteiische heute keinen guten Tag erwischt, zahlreiche entscheidende Situation allesamt unglücklich beurteilt oder nicht wahrgenommen. Das hätte uns am Ende fast den Punkterfolg gekostet. Aber jetzt ist PAUSE – Ich wünsche allen Spielern, Familien und Freunden ein frohes Fest und einen guten Rutsch.”
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